Berichte

aus der Vergangenheit

Auch zur traditionellen Himmelfahrtswanderung, seit einigen Jahren auch als Solzer Wandertag bekannt, lud der Heimatverein alle Solzer und Gäste ein. Nach dem Himmelfahrtsgottesdienst trafen sich 25 Wanderer und drei Hunde am Schwarzen Weg (Nähe Triesch) um durch den Wald Richtung Franzoseneiche nach Machtlos ins Feriendorf zu laufen. Bei bestem Wetter und angenehmer Temperatur kehrten sie dort in Grimm´s Hütte ein, wo bereits 15 Teilnehmer, die nicht mitwandern konnten und der Wirt Uwe Pfeiffer mit seinem berühmten Eintopf und Gegrilltem auf die Wanderer warteten. Nach ein paar schönen Stunden machten sich nach und nach die ambitioniertesten Läufer auf gleicher Route zurück nach Solz; einige nutzten eine Mitfahrgelegenheit nach Hause.

Der Heimatverein möchte sich an dieser Stelle nochmal für die großartige Resonanz bei den Wanderungen bedanken und hofft auch für die Zukunft weiterhin viele Mitglieder und Gäste bei den Aktionen des Vereins begrüßen zu dürfen.

Das ein oder andere Flurstück wurde auch bei den letzten Wanderungen des Heimatvereins betreten. Wegen schlechten Wetterbedingungen und vereisten Wegen wurde die traditionelle Winterwanderung immer wieder verschoben, sodass daraus eine Frühjahrswanderung wurde. Rund 40 Solzer, darunter acht Kinder und ein Hund, folgten der Einladung des Heimatvereins zur Frühjahrswanderung am 23. April 2017. Treffpunkt war das DGH, wo pünktlich um 11 Uhr bei kaltem und windigem, aber trockenem Wetter über den Galgenberg durch den „halben Forst“ (Cornberger Wald) zum Kloster losmarschiert wurde. Zwischendurch sind die Wanderer mit Getränken aus Liesel Rettigs Kofferraum versorgt worden. Dort angekommen gab es ein leckeres Mittagessen à la carte. Nach ein paar Stunden Geselligkeit mit netten Gesprächen und guter Stimmung, machten sich gut die Hälfte der Solzer auf den Heimweg. Der Rest fuhr mit Fahrgemeinschaften zurück nach Hause.

Mal ganz ehrlich und Hand auf´s Herz, wer außer wenigen Solzern älteren Jahrgangs kennt die genauen Bezeichnungen der Gemarkungen und Flurstücke rund um Solz? Spempel, Galgenberg und Dammer´sche Berg sind Begriffe, die man kennt und auch weiß wo sie sich befinden. Aber wer weiß schon wo das Erdfeldchen oder der Wolfensberg sind, Gebinge und Schmiedsberg sind auch sicher nicht jedem bekannt. Diese Bildungslücke möchte der Heimatverein schließen und hat bereits in 2017 damit begonnen die interessantesten Flurstücke zu erkunden und für eine Beschilderung auszuwählen.

Der Heimatverein Solz möchte eine Tafel am alten Friedhofstor, in Erinnerung der Sage über den Handabdruck am Friedhofstor, anbringen.Die Tafel soll mit dem Text der Sage, die fast alle Solzer Bürger kennen, versehen werden.Die Familie von Trott macht den Vorschlag einen Teil der Ballade „Lenore“ von Gottfried August Bürger, der angeblich in Solz zu Besuch weilte, in der Tafel aufzunehmen.Dieser Nachweis des Aufenthaltes Gottfried August Bürgers in Solz war eine Aufgabe, die zu lösen galt. Die Solzer Sage bezieht sich auf die Zeit nach dem Ende des 30-jährigen Krieges (1618 – 1648), die Ballade Ende des 7-jährigen Krieges, bzw. dem 3. Schlesischen Krieges 1756-1763.

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